Varianten sind für viele Unternehmen Fluch und Segen zugleich. Einerseits ermöglichen sie eine hohe Kundenzufriedenheit, da Produkte exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten werden können. Andererseits steigt mit jeder zusätzlichen Variante die Komplexität in Vertrieb, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Service.
Viele Ingenieure und Prozessverantwortliche kennen die Symptome:
- Angebote dauern zu lange.
- Technische Rückfragen blockieren den Vertrieb.
- Konstrukteure bearbeiten immer wieder ähnliche Anpassungen.
- Fehler entstehen durch manuelle Prozesse.
- Produktwissen steckt in den Köpfen weniger Experten.
- Medienbrüche zwischen ERP, CAD und Vertriebssystemen erschweren die Abläufe.
Mit wachsender Variantenvielfalt, geraten die Prozesse zunehmend unter Druck. Die Folge sind längere Durchlaufzeiten, steigende Kosten und eine sinkende Skalierbarkeit. Genau an diesem Punkt beginnen viele Unternehmen, sich mit der Einführung einer Konfigurationssoftware auseinanderzusetzen.
Konfigurationssoftware auswählen
Wer die Ursachen seiner Probleme analysiert hat, stellt schnell fest: Nicht die Produktvielfalt selbst ist das Problem. Vielmehr fehlt häufig ein systematischer Umgang mit dieser Vielfalt. Der Markt für Produktkonfiguratoren ist mittlerweile groß. Zahlreiche Anbieter versprechen schnellere Angebote, weniger Fehler und effizientere Prozesse. Doch bei genauer Betrachtung zeigen sich erhebliche Unterschiede. Viele Konfiguratoren konzentrieren sich ausschließlich auf die Produktauswahl oder die Angebotserstellung. Andere wiederum unterstützen lediglich die technische Konfiguration innerhalb einzelner Abteilungen.
Für Unternehmen mit komplexen Variantenprodukten reicht das jedoch häufig nicht aus. Sie benötigen eine Lösung, die nicht nur den Vertrieb unterstützt, sondern das gesamte Produktwissen digitalisiert und entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfügbar macht.
Genau diesen Ansatz verfolgt customX.
Variantenmanagement: Die eigentliche Herausforderung
Für viele Unternehmen steht am Anfang der Wunsch nach schnelleren Angeboten. Das ist verständlich, greift jedoch oft zu kurz. Hinter den langen Angebotszeiten verbirgt sich meist ein grundlegenderes Problem: fehlendes oder unzureichendes Variantenmanagement. Oft wird versucht, die Produktvielfalt mithilfe von Excel-Listen oder Katalogen zu beherrschen. Diese Ansätze werden jedoch unübersichtlich und fehleranfällig. Ein nachhaltiger Erfolg entsteht daher nicht allein durch einen Konfigurator, sondern durch die Digitalisierung des gesamten Produktwissens.
Genau hier liegt einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. In customX wird das Produktwissen zentral erfasst und steht anschließend allen Beteiligten zur Verfügung. Vertrieb, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Fertigung arbeiten mit identischen Daten. Dadurch werden Medienbrüche vermieden und Fehlerquellen reduziert.
Variantenmanagement neu gedacht
Klassisches Variantenmanagement verfolgt häufig das Ziel, die Anzahl der Varianten zu reduzieren, um diese wirtschaftlich verwalten und produzieren zu können. Dahinter steht die Annahme, dass Varianten in erster Linie eine organisatorische Belastung darstellen. Tatsächlich sollten Produktvarianten jedoch als strategischer Wettbewerbsvorteil verstanden werden. Voraussetzung dafür ist ein effizientes Variantenmanagement.
Der Schlüssel dazu ist bei customX das zentrale Regelwerk.
Dort werden sämtliche Produktregeln und Abhängigkeiten digitalisiert. So entsteht ein digitales Abbild des gesamten Produkt-Know-hows. Jede Produktvariante kann dadurch mit derselben Effizienz erstellt und bearbeitet werden – unabhängig davon, ob sie einmalig oder in großer Stückzahl gefertigt wird.
customX ist mehr als CPQ
Viele Unternehmen starten ihre Recherche mit dem Begriff CPQ (Configure, Price, Quote), weil sie zunächst ein akutes Problem im Vertrieb lösen möchten. CPQ-Lösungen bieten zweifellos wertvolle Funktionen für Vertrieb und Angebotserstellung. Allerdings endet ihre Unterstützung häufig an dem Punkt, an dem die eigentliche technische Umsetzung beginnt.
Gerade bei komplexen Investitionsgütern reicht das oft nicht aus. Wichtig ist ein durchgängiger digitaler Prozess, der vom ersten Kundenkontakt bis in die Fertigung reicht. Statt nur Angebote zu erstellen, automatisiert customX auch die technischen Folgeprozesse. Konstruktionsabteilungen werden entlastet, weil Varianten nicht mehr vollständig neu entwickelt werden müssen. Nach Eingabe der Kundenanforderungen werden Produktvarianten automatisch erzeugt und in Echtzeit visualisiert. Für viele Unternehmen ist genau dieser Aspekt entscheidend. Denn die größten Effizienzpotenziale liegen oft nicht im Vertrieb, sondern in den nachgelagerten Prozessen.
Das Besondere an customX
Das Produkt steht im Mittelpunkt
Viele Systeme orientieren sich an Abteilungen oder Prozessen.
customX stellt dagegen das Produkt in den Mittelpunkt. Das gesamte Produktwissen wird zentral digitalisiert und bildet die Basis für alle weiteren Abläufe. Dadurch entsteht eine konsistente Datenbasis über sämtliche Fachbereiche hinweg.
Zentrales Regelwerk für alle Beteiligten
Egal ob Kunde, Vertrieb, Partner, Konstrukteur oder Arbeitsvorbereitung: Alle greifen auf dieselben Produktregeln zu.
Somit entstehen keine unterschiedlichen Informationsstände oder Interpretationen der Produktlogik. Medienbrüche werden vermieden.
Webbasierte Konfiguration
Die Lösung ist browserbasiert nutzbar.
Dadurch können nicht nur interne Mitarbeiter, sondern auch Außendienst, Händler, Partner oder Kunden von unterschiedlichen Standorten auf die Konfiguration zugreifen. Separate Softwareinstallationen sind nicht erforderlich.
3D-Visualisierung
Ein besonderes Merkmal ist die integrierte Produktvisualisierung.
Bereits während der Konfiguration können Anwender die aktuell konfigurierte Variante in einer detaillierten Vorschau betrachten. Das verbessert die Kommunikation zwischen Vertrieb und Kunden erheblich und reduziert Missverständnisse.
Durchgängige Automatisierung
customX endet nicht beim Angebot.
Die Plattform erzeugt auf Wunsch automatisch zahlreiche Folgedokumente, darunter:
- CAD-Daten
- Stücklisten
- Fertigungszeichnungen
- Kundenzeichnungen
- BIM-Daten
- Montageunterlagen
Damit wird aus einem Produktkonfigurator eine Plattform für die Digitalisierung des gesamten Variantenprozesses.
Integration in bestehende Systemlandschaften
Die Einführung eines Konfigurators darf keine Insellösung schaffen.
Deshalb bietet customX Schnittstellen zu bestehenden Systemen und unterstützt die Integration in ERP-, CAD- und weitere Unternehmensanwendungen. So entstehen durchgängige digitale Prozesse statt neuer Datensilos.
Fazit
Die Einführung eines Produktkonfigurators ist weit mehr als ein Softwareprojekt. Sie ist ein strategischer Schritt hin zu mehr Prozesssicherheit, Skalierbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die ihre Variantenvielfalt beherrschen möchten, sollten deshalb nicht nur nach einer Lösung suchen, die Produkte konfiguriert. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie Produktwissen digitalisiert, abgesichert und unternehmensweit verfügbar gemacht werden kann. Genau an dieser Stelle unterscheidet sich customX von vielen klassischen Konfigurator- und CPQ-Lösungen.
Der Fokus liegt nicht allein auf Angebotserstellung oder Vertrieb, sondern auf der Digitalisierung des gesamten Produktwissens und der Automatisierung der darauf aufbauenden Prozesse. Für Ingenieure bedeutet das weniger repetitive Konstruktionsarbeit. Für Prozessverantwortliche entstehen stabile, durchgängige Abläufe. Und für das Management eröffnen sich Chancen auf höhere Effizienz, geringere Fehlerquoten und profitables Wachstum trotz steigender Variantenvielfalt.
Wer Produktvarianten nicht länger verwalten, sondern strategisch nutzen möchte, findet in customX deshalb weit mehr als einen Konfigurator: eine Plattform für modernes Variantenmanagement.
Weitere Infos unter www.customx.de
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