Digitaler Zwilling: Nutzen erkennen und richtig starten
Vom möglichen Anwendungsfall zum konkreten Mehrwert
Ein Digitaler Zwilling schafft dann Mehrwert, wenn vorhandene Daten, Modelle und Informationen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, Abläufe zu vereinfachen und Informationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg nutzbar zu machen.
Wie dieser Nutzen konkret aussieht, hängt von Ihrer Aufgabe, Ihrer Branche und Ihrer bestehenden Systemlandschaft ab. Deshalb muss der Einstieg nicht mit einem umfassenden Digital-Twin-Projekt beginnen. Entscheidend ist vielmehr, einen konkreten Anwendungsfall mit erkennbarem Nutzen zu finden und daraus die nächsten Schritte abzuleiten.
Mensch und Maschine unterstützt Sie dabei, vorhandene Potenziale einzuordnen, geeignete Anwendungsfälle zu identifizieren und einen realistischen Einstieg zu entwickeln.
Wo kann Ihr Digitaler Zwilling beginnen?
Sie müssen zu Beginn noch nicht wissen, wie Ihr vollständiger Digitaler Zwilling aussehen soll. Ein konkretes Ziel, ein geeigneter Anwendungsfall und eine realistische Einschätzung der vorhandenen Daten sind die bessere Grundlage.
Mensch und Maschine begleitet Sie dabei von der ersten Orientierung über Workshops und Pilotprojekte bis zur Einführung und Weiterentwicklung Ihrer Lösung.
Der Nutzen eines Digitalen Zwillings entsteht nicht durch die Technologie allein. Entscheidend ist, dass Informationen aus unterschiedlichen Quellen im richtigen Zusammenhang verfügbar werden und konkrete Aufgaben unterstützen.
Das kann beispielsweise bedeuten:
Fundiertere Entscheidungen: Aktuelle und zusammenhängende Informationen schaffen eine bessere Grundlage für Planung, Investitionen und Betrieb.
Weniger Such- und Abstimmungsaufwand: Informationen aus unterschiedlichen Quellen werden gezielt zusammengeführt und stehen den beteiligten Bereichen leichter zur Verfügung.
Fehler und Risiken früher erkennen: Digitale Modelle und verknüpfte Daten ermöglichen es, Auswirkungen früher zu beurteilen und Probleme zu erkennen, bevor daraus aufwendige Änderungen entstehen.
Vorhandene Daten mehrfach nutzen: Informationen aus BIM, CAD, GIS, PLM oder weiteren Fachsystemen können über einzelne Arbeitsschritte hinaus nutzbar gemacht werden.
Prozesse gezielt verbessern: Ein Digitaler Zwilling schafft Transparenz darüber, welche Informationen wann benötigt werden und wo Medienbrüche oder fehlende Zusammenhänge Abläufe erschweren.
Dabei gilt: Ein Digitaler Zwilling muss nicht möglichst viele Informationen enthalten. Er sollte genau die Informationen bereitstellen, die für eine konkrete Aufgabe einen Nutzen schaffen.
Nicht mit Software beginnen, sondern mit der richtigen Fragestellung
Am Anfang steht nicht die Frage, welche Technologie eingesetzt werden soll.
Wichtiger ist zunächst:
Wo entstehen heute unnötiger Aufwand, Informationsverluste oder Unsicherheiten?
Welche Daten und Systeme sind bereits vorhanden?
Welcher Anwendungsfall würde einen spürbaren Nutzen bringen?
Was lässt sich mit vertretbarem Aufwand als erster Schritt umsetzen?
Je nach Branche, Schwerpunkt und Ausgangssituation kann deshalb ein Discovery- oder Orientierungsworkshop der passende Einstieg sein.
In einem ersten Workshop betrachten wir gemeinsam Ihre Ausgangssituation, Ziele sowie vorhandene Daten und Systeme. Daraus werden mögliche Anwendungsfälle abgeleitet und nach Nutzen und Umsetzbarkeit eingeordnet.
So entsteht eine fundierte Grundlage für die nächsten Schritte: Beispielsweise für eine vertiefende Analyse, einen Pilot oder eine schrittweise Umsetzung.
Unterschiedliche Ausgangssituationen und konkrete Ergebnisse
Wie ein Digitaler Zwilling eingesetzt wird, hängt stark von der jeweiligen Aufgabe ab. Unsere Kundenprojekte zeigen, wie unterschiedlich der Einstieg aussehen kann.
Digitale Modelle und Informationen unterstützen bei ISW die Zusammenarbeit in anspruchsvollen TGA-Projekten. Daten können über einzelne Planungsschritte hinaus genutzt werden und schaffen eine bessere Grundlage für die weitere Bearbeitung und den Betrieb.
Die Stadt Schwabach nutzt ihr GIS als Grundlage für einen Digitalen Zwilling. Informationen stehen fachbereichsübergreifend zur Verfügung und unterstützen unter anderem Aufgaben in Stadtplanung, Klimaanpassung und Kommunikation.
Bei Bungarten stand nicht allein die Software im Mittelpunkt. Arbeitsweisen, Prozesse und Zuständigkeiten wurden gemeinsam betrachtet und strukturiert. Dadurch entstehen transparentere Abläufe und eine bessere Grundlage für die weitere Digitalisierung.