MuM ModelSphere

Modelle und Dokumente verbinden. Informationen im Zusammenhang nutzen.

CAD-, BIM-, GIS- und Bestandsdaten liegen häufig getrennt von technischen Dokumenten vor. ModelSphere bringt diese Informationen in einer zentralen, webbasierten Umgebung zusammen. So lassen sich Gebäude, Anlagen und Infrastruktur im räumlichen Kontext betrachten und zugehörige Unterlagen leichter finden und nutzen.
 
MuM ModelSphere befindet sich aktuell in Vorbereitung. Der Launch ist in Kürze geplant.
 

Wenn Daten vorhanden sind, aber der Zusammenhang fehlt

CAD-Zeichnungen, BIM-Modelle, Geodaten, Betriebsanleitungen, Datenblätter und Prüfberichte entstehen häufig in unterschiedlichen Anwendungen und Ablagen. Die Informationen sind vorhanden, für konkrete Aufgaben aber nicht immer dort verfügbar, wo sie benötigt werden.
 
Wer beispielsweise eine Anlage warten möchte, sieht ihren Standort im Modell, muss die passende Anleitung oder den letzten Prüfbericht jedoch oft erst in anderen Systemen suchen. Das kostet Zeit und erschwert die Zusammenarbeit zwischen Planung, Betrieb und Instandhaltung.
 
ModelSphere setzt hier an und verbindet räumliche Modelldaten mit den dazugehörigen technischen Informationen.
 

Was ist MuM ModelSphere?

Eine gemeinsame Umgebung für Modelle, Daten und Dokumente

ModelSphere führt CAD-, BIM-, GIS- und weitere Bestandsdaten in einer browserbasierten Umgebung zusammen. Auch große Geometrien werden für eine performante Darstellung aufbereitet, sodass unterschiedliche Fachbereiche auf relevante Informationen zugreifen können.
 
Über die Visualisierung hinaus können technische Dokumente wie PDF- und Word-Dateien eingebunden werden. Inhalte geeigneter Dokumente lassen sich auslesen und mit Objekten, Eigenschaften oder Standorten verknüpfen. Damit wird beispielsweise eine Anlage im Modell zum Einstiegspunkt für die zugehörigen technischen Unterlagen.
 
So entsteht aus einzelnen Dateien und Datenquellen eine gemeinsame Informationsbasis für Planung, Betrieb und weitere digitale Prozesse.
 
  • Modelle und Dokumente gemeinsam nutzen: CAD-, BIM-, GIS- und Bestandsdaten werden mit technischen Unterlagen in einen gemeinsamen Kontext gebracht.
  • Weniger Zeit für die Informationssuche: Anwender gelangen vom Objekt im Modell zu den dazugehörigen Informationen, statt mehrere Ablagen getrennt zu durchsuchen.
  • Dokumentwissen zugänglich machen: Inhalte geeigneter PDF- und Word-Dokumente können ausgelesen und mit technischen Objekten verknüpft werden.
  • Große Modelle im Browser betrachten: Auch umfangreiche Geometrien werden für die browserbasierte Nutzung aufbereitet – ohne dass alle Beteiligten das ursprüngliche Autorensystem benötigen.
  • Fachbereiche besser verbinden: Planung, Betrieb und Instandhaltung können räumliche, technische und dokumentenbasierte Informationen gemeinsam nutzen.
  • Grundlage für weitere digitale Prozesse schaffen: Verknüpfte Informationen können Anwendungen wie Asset Management, Facility Management oder digitale Zwillinge unterstützen.

Für wen ist ModelSphere relevant?

ModelSphere richtet sich an Organisationen mit umfangreichen, verteilten Modell-, Bestands- und Dokumentinformationen. Beispielsweise Industrieunternehmen, Werksbetreiber, Stadtwerke, Infrastrukturbetreiber, Kommunen sowie Immobilien- und Facility-Management-Organisationen.
 
Entscheidend ist die Ausgangssituation: Informationen sind vorhanden, doch der Zusammenhang zwischen Objekt, Standort und technischen Unterlagen fehlt.
 
Grafik Daten Modelsphere

Von der Quelldatei zur nutzbaren Information

ModelSphere bringt unterschiedliche Modell-, Bestands- und Dokumentendaten zusammen und macht sie im jeweiligen fachlichen und räumlichen Kontext nutzbar.
 
  • Daten einbinden: CAD-, BIM-, GIS-, Bestands- und Dokumentendaten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen.
  • Modelle aufbereiten: Geometrien und Formate für eine performante browserbasierte Nutzung vorbereiten.
  • Dokumentinhalte erschließen: Informationen aus geeigneten PDF- und Word-Dateien auslesen.
  • Informationen verknüpfen: Modelle, Eigenschaften, Standorte und technische Dokumentinformationen miteinander in Beziehung setzen.
  • Gemeinsam nutzen: Relevante Informationen für Planung, Analyse und Betrieb zugänglich machen.

Unterstützte Daten und Formate

ModelSphere ist für unterschiedliche technische Datenquellen ausgelegt: CAD- und BIM-Modelle, GIS- und Geodaten, Punktwolken, Bestandsdaten sowie zugehörige Dokumente.
 
Beispiele für Formate: DWG · DXF · IFC · RVT · STEP · GLB · LAS · TIFF · SHP/Shape · CityGML
 
Beispiele für Dokumente: PDF- und Word-Dateien mit Betriebsanleitungen, technischen Datenblättern, Prüfberichten oder Wartungsunterlagen.
 
Welche Formate, Dokumentinhalte und Schnittstellen konkret verarbeitet werden können, hängt vom Anwendungsfall und Produktstand ab.
 
  • Industrieparks und Werksgelände: Anlagenmodelle, Standortdaten und technische Unterlagen gemeinsam betrachten – etwa für Wartung und Instandhaltung.
  • Stadtwerke und Infrastruktur: Netz-, GIS- und Anlagendaten mit Betriebs- und Bestandsdokumentationen im räumlichen Kontext nutzen.
  • Facility Management: Gebäude, Räume und technische Assets mit relevanten Wartungs- und Prüfunterlagen verbinden.
  • Kommunen und öffentliche Infrastruktur: Pläne, Geodaten, Gebäudeinformationen und zugehörige Unterlagen fachübergreifend zugänglich machen.
  • Digitaler Zwilling: Modelle, Standorte, Eigenschaften und Dokumentinformationen als gemeinsame Grundlage für digitale Zwillinge nutzen.

Warum ModelSphere mit Mensch und Maschine?

Damit aus Daten eine nutzbare Informationsbasis wird

Welche Dokumente gehören zu welcher Anlage? Welche Informationen sind für die Anwender relevant? Und wie lassen sich bestehende Systeme sinnvoll einbinden? Solche Fragen entscheiden darüber, ob eine gemeinsame Datenplattform im Arbeitsalltag Mehrwert schafft.
 
Mensch und Maschine verbindet Erfahrung aus CAD, BIM, GIS, Infrastruktur und industriellen Datenprozessen mit Beratung und technischer Umsetzung. Gemeinsam identifizieren wir relevante Anwendungsfälle und erarbeiten, wie Modelle, Dokumente und vorhandene Datenquellen sinnvoll zusammengeführt werden können.
 
Die Begleitung kann von Analyse und Konzeption über Integration und Einführung bis zu Schulung, Support und individueller Weiterentwicklung reichen.

  • Ist ModelSphere nur ein 3D-Viewer?

    Nein. Die browserbasierte Visualisierung ist ein Zugang zu den Informationen. ModelSphere kann Modell-, Geo-, Bestands- und Dokumentendaten zusammenführen und in Beziehung setzen.

  • Kann ModelSphere PDF- und Word-Dokumente auslesen?
    Inhalte aus geeigneten PDF- und Word-Dokumenten können ausgelesen und mit Modell- und Objektinformationen verknüpft werden. Welche Dokumentvarianten unterstützt werden, hängt vom Anwendungsfall und Produktstand ab.
  • Welchen Vorteil bietet die Verbindung von Modellen und Dokumenten?
    Technische Unterlagen können dem jeweiligen Gebäude, Raum oder Anlagenobjekt zugeordnet werden. So lassen sich relevante Informationen im Kontext finden, statt nur einzelne Dateien zu durchsuchen.
  • Muss spezielle Software installiert werden?
    ModelSphere ist für die browserbasierte Nutzung ausgelegt. Anwender müssen daher nicht mit jedem ursprünglichen CAD-, BIM- oder GIS-Autorensystem arbeiten.
  • Kann ModelSphere mit vorhandenen Systemen verbunden werden?
    Welche Fachsysteme, Dokumentenablagen und Schnittstellen eingebunden werden können, wird anhand der bestehenden Systemlandschaft und des jeweiligen Anwendungsfalls geprüft.
  • Welche Rolle spielt KI in ModelSphere?
    Strukturierte und verknüpfte Modelldaten schaffen eine Grundlage für KI-gestützte Abfragen und Analysen. Welche KI-Funktionen konkret zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen Produkt- und Ausbaustand ab.