Die Energieversorgung Main-Spessart führt MapEdit von MuM ein: drei Versorgungsnetze – mehr Performance
Seit die Energieversorgung Main-Spessart (EMS) in Sailauf bei Aschaffenburg ihre Kunden neben Gas auch mit Strom, Nahwärme und Wasser versorgt, steigen die Anforderungen an das Dokumentationssystem. Gesucht wurde ein GIS, das die vorhandenen CAD-Pläne und die Sachdatenbank gemeinsam verwaltet und die Daten auch vor Ort zur Verfügung stellt. Die Entscheidung fiel für MuM MapEdit und die Migration half, die Qualität der Daten zu verbessern.
Moderner Firmensitz – moderne Werkzeuge: Die Energieversorgung Main-Spessart setzt auf MapEdit und MapEdit Mobile von MuM.
Die Energieversorgung Main-Spessart (EMS) ist ein Tochterunternehmen der Mainova AG in Frankfurt am Main. Was vor 50 Jahren in einer Garage begann, hat sich zu einem lokalen Energieversorger mit umfassendem Angebot entwickelt. Das Unternehmen versorgt ca. 12.000 Kunden mit Strom und Erdgas und ist in 17 Gemeinden im Kreis Aschaffenburg Grundversorger für Erdgas. In Zukunft erhalten Kundinnen und Kunden von der EMS auch Wasser und Nahwärme.
Dokumentation für mehrere Sparten
Marcel Schmidt ist als Vermessungsingenieur u. a. für die Netzdokumentation verantwortlich. Er kennt die Anforderungen im Büro und vor Ort. Für ihn und seine Vorgesetzten war schnell klar, dass die vorhandene IT-Lösung für das neue Angebot nicht ausreicht. „Wir haben bisher unsere CAD-Pläne mit AutoCAD gezeichnet. Dazu gab es eine Sachdatenbank. Eindeutige IDs verbanden Zeichnung und Sachdaten. Das war für das Gasnetz ausreichend, nicht aber für mehrere Sparten.“
Wunschliste: Einfach, schnell, zukunftsfähig
Die Anforderungen an das GIS waren klar umrissen: Es musste Fachschalen für alle angebotenen Sparten zur Verfügung stellen, Informationen schnell liefern, leicht zu bedienen sein und DWGPläne ohne Konvertierung verarbeiten. Am besten wäre es, wenn die CAD-Daten mit AutoCAD erfasst werden könnten. Es lag nahe, sich bei Energieversorgern im Umkreis zu informieren, und so kann der entscheidende Tipp von den Kreiswerken Main-Kinzig: Bei MuM anzufragen, lohne sich.
MapEdit hat‘s
Die Präsentation der MuM-Lösung MapEdit zeigte: Das Erstellen der Pläne unterschied sich nicht vom bisherigen Vorgehen, und die neuen Pläne würden genauso aussehen wie die bisherigen. Das würde den Monteuren und Technikern den Umstieg auf MapEdit erleichtern. Mit der mobilen Applikation MapEdit Mobile würden sie auch vor Ort auf aktuelle Daten zugreifen können. MuM würde den Umstieg professionell begleiten.
Erst analysieren, dann migrieren
Die Migration startete mit einem gemeinsamen Analyse-Workshop. Wie wurden die Daten bisher strukturiert und gespeichert? Welche Verknüpfungen gab es zwischen Plänen und Sachdaten? Nach dieser Abstimmung ließen sich die Anforderungen spezifizieren: Wie muss die Datenstruktur aufgebaut sein, um Neuerfassung und Nachverfolgung zu ermöglichen? Vor allem auch: Welche Schritte bei der Übernahme ins neue GIS lassen sich automatisieren?
Daten verbessern
„Unsere Daten waren ziemlich gut“, freut sich Marcel Schmidt. Mehr als 90% der Daten konnten ohne händischen Eingriff ins GIS übertragen werden – auch wenn das nicht „auf Knopfdruck“ möglich war. Die übrigen 5 bis 10% müssen einzeln geprüft und korrigiert werden. Meist geht es um Zahlendreher in der ID, manchmal sind die Fehler schwerwiegender. Klar ist: Die Qualität der Daten verbessert sich durch die Übertragung ins GIS deutlich. Postalische Informationen werden neu aus den ALKIS-Daten übernommen. Das reduziert den Pflegeaufwand.
Alle Kolleginnen und Kollegen an Bord
Während der Migrationsphase arbeitete Marcel Schmidt parallel in beiden Systemen. Die Monteure vor Ort und die Mitarbeitenden in der Auskunft stiegen erst um, als alle Daten vollständig im GIS vorlagen. Von der Entscheidung für MapEdit bis zum Live-Betrieb im ganzen Unternehmen sind rund acht Monate vergangen. Die Vorbehalte der Kolleginnen und Kollegen – wer möchte schon, dass sich eingespielte Arbeitsabläufen verändern? – waren schnell überwunden.
Nutzen für alle
Den Nutzen von MapEdit brauchte niemand zu argumentieren – er war sofort spürbar. Man braucht nur noch ein einziges System, um Pläne und Sachdaten aufzurufen. Die Antwortzeiten sind kurz; die Informationen sind für alle Anwenderinnen und Anwender gut strukturiert; sie werden übersichtlich und verständlich präsentiert. Sowohl aktuelle Pläne als auch Sachinformationen, wie Herstellerund Modellangaben, sind auch auf der Baustelle verfügbar – eben das „Planwerk in der Hosentasche“. Daten lassen sich sogar vor Ort aktualisieren. Die Pläne sehen genauso aus wie bisher, so dass sich alles ohne Umgewöhnung auffinden lässt.
Bereit für den nächsten Schritt
Marcel Schmidt ist froh, dass er die Daten nur noch in einem System pflegen muss. Das neue GIS erfülle perfekt die EMS-Anforderungen an Performance und Flexibilität. Die Betreuung durch MuM hat seine Erwartungen übertroffen. Im nächsten Schritt auf dem Weg der Digitalisierung wird das Wassernetz ins GIS aufgenommen – die nötige Fachschale Wasser ist bereits vorhanden – ebenso das kalte Nahwärmenetz. Und MuM bleibt auch weiterhin an der Seite des Dokumentationsteams bei EMS.
Das Nahwärmenetz ist ein neues Angebot von EMS – und lässt sich mit MapEdit Mobile auch vor Ort gut verwalten.
MuM MapEdit verwaltet Geometrie- und Sachdaten in einem einzigen System. Das steigert die Datenqualität.
Marcel Schmidt ist für die Netzdokumentation verantwortlich und kennt die Anforderungen im Büro und vor Ort.